Donnerstag, 26. Juli 2012

vertretungs.stunde I.

wie auch im letzten jahr habe ich mir dieses jahr ein wenig besuch eingeladen für die tage, die wir am see verbringen...
den anfang macht zickimicki...birgit ist für mich eine stilikone in sachen second.hand und was man daraus machen kann, bzw. wie man es miteinander kombiniert...stilecht und immer sowas von stimmig...eine großartige erscheinung in der bloggerwelt...und erstmal ihre upcycling.projekte, einfach wunderbar...i love her!!!



Reiseandenken
... kann man sammeln, unnütz finden, verschenken oder weiterverarbeiten. Die letztere Verwendungsidee kam mir, als ich von einer Kollegin die zusammengetragenen Mitbringsel ihres Vaters geschenkt bekam. Er hatte vor sehr vielen Jahren Haus und Hof verkauft, um mit dem gewonnenen Geld, um die halbe Welt zu reisen. Die Geschichte und die gesammelten Schätze fand ich sehr schön, interessant und liebenswert. Und so begann ich sie in Taschen, Schmuck und anderen Gebrauchsgegenständen zu verarbeiten. Restliche Materialien waren, wie immer bei mir, Vintagstoffe oder – materialien, die ich schon in meinem Fundus hatte. Und so entstand die „Kollektion Weltreise“...
 Die Tasche „Viva Aruba“ wurde aus einem Vintagestoff mit Sombreromännchen genäht und mit Reiseandenken verziert. Es finden sich Aufnäher vom südamerikanischen Aruba, ein Stoffanhänger eines Tukans, Plastikblumen von tailändischen Autoschmuckanhängern.
Für die Collegetasche „Wenn bei Capri...“ wurde ein 60er Jahre Kunstseidentuch mit Motiven von Capri als Applikation verwendet. Diese Reiseandenkentücher sammle ich schon seit längerer Zeit und habe sie auch schon in Kissen und Beuteln verarbeitet.

Die Notizbuchtasche besteht aus einem französischen 73er Küchenkalenderhandtuch mit Parismotiv. Küchenkalenderhandtücher aller Herren Länder und Zeiten sind auch eine meiner speziellen Sammelleidenschaften. Mit ihnen lassen sich individuelle Geburtstagsgeschenke nähen, wenn man das Geburtsjahr des Beschenkten parat hat;)
Das kleine Täschchen entstand aus Vintagetischdeckenstoffen und wurde mit der Maschine frei bestickt – mit einem Spruch, der mir nicht ohne Grund in den Sinn kam;)


Für das Armband fanden kleine Elefantenanhänger aus Indien und ein Seidenblusenärmel Verwendung. Den Ring habe ich aus dem Deckel eines kleinen Schächtelchens von einer Südseeinsel gefertigt.

Mit besonderer Vorliebe bereiste der Kolleginnenvater immer wieder Skandinavien, was die vielen Aufnäher aus Island, Norwegen oder Schweden zeigen. Sie fanden Platz auf Beuteln, Reisetagebuchhüllen oder ein Grönländischer passend auf einer Wärmeflaschenhülle, die außerdem mit Spitzeneiszapfen verziert wurde.

Für mich war die Verarbeitung dieser Schätze nicht nur kreativer, handwerklicher Spaß, sondern ich habe bei der Internetrecherche zu den einzelnen Ländern außerdem noch viel gelernt und eine Beziehung zu Gegenden bekommen, die ich vielleicht in meinem Leben nie kennenlernen werde. Jetzt bleibt mir nur noch Alex zu danken, dass ich euch auf diesem Wege ermutigen kann auf euren Reisen zu sammeln;) Einen schönen Urlaub wünscht Birgit!

liebe birgit...hab tausend dank für diesen wundervollen urlaubs.upcycling.post...passender hät es wohl nicht sein können *lach* ich hab mich riesig über deinen besuch gefreut...und ich hoffe, ihr auch:)


Kommentare:

  1. toll, toll, toll! super upcycling ideen! danke birgit! ich fang dann mal an zu sammeln...

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  2. Hihi, dieses Küchenkalenderhandtuch kenn ich! Meine Schwiegermutter muss auch eine ganze Menge dieser Dinger haben. In meinen Haushalt kommen sie dann immmer als Geschenkpapierersatz *g* Ich finde Sie ja furchtbar kitschig, aber konnte es auch nie übers Herz bringen, sie zu entsorgen, jetzt hab ich wenigstens ne nette Anregung sie in Szene zu setzen
    liebe Grüße
    Marion
    PS: auf euren Urlaubsbildern habe ich auch ein Teil meiner Kindheit entdeckt: die sonnengelbe Apfelschale, die stehen noch bei meiner Mutti *lächel*

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