seit bald vier jahren sind wir zu sechst, in dieser zeit habe ich immer dieselbe reaktion auf die kinder.frage erfahren müssen...sobald ich 'vier' antworte, erwidert mein gegenüber 'das ist sicherlich viel arbeit!' komisch, oder?
klar, stimmt schon, aber wieso sehen die leute nicht das schöne darin? es gibt unzählige momente, die ich niemals missen möchte...niemand haut mich so charmant auf die schulter und ruft lautstark 'aufstehen' am sonntagmorgen um halb sieben wie der sachenmacher...das stolze freuen vom großen l. als wir ihren ersten selbstgebackenen kuchen probiert haben...und atlantis, das hat das kleine i. gefunden, aber nur, weil sie 'cher ozean' vergessen hat zu lesen...unbezahlbare und einzigartig schöne momente, die ohne die meute nicht wären.
es scheint fast so, als wenn das negative den leuten im weg steht und ihnen die sicht auf das schöne versperrt. das es kein spaziergang ist, erfahren wir jeden tag aufs neue, da brauch ich niemanden, der mir das vor augen hält.
der hammer war vor kurzem der arzt in der notrufzentrale, als die magische zahl fiel, entfuhr ihm ein 'oh gott!', so eins von der abfälligen sorte, das war ihm wohl auch sofort bewußt, denn er hat sich umgehend dafür entschuldigt, sein glück!
ich räum das negative jeden tag beiseite, an manchen tagen schneller als an anderen...hauptsache ist, das irgendwann der blick und der weg frei ist...frei für das schöne & gute an dem heute und unserem leben!
denn wir sind ja nicht zum spazierengehen hier, sondern zum leben!